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von Walter Widemair am 18.03.2017 geschrieben
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... wo die Leute der Schuh drückt!“

© jackmac34 - https://pixabay.com/de/schuhe-gebrauchte-schuhe-füße-2144512/© jackmac34 - https://pixabay.com/de/schuhe-gebrauchte-schuhe-füße-2144512/

Bürgermeisterkonferenz samt Stammtischen ... eine selten neue Politiker-Idee im Sinne von „Vorwärts, Jungs, wir müssen dem Volk mehr auf’s Maul schauen. Die Wahlen sind ja in greifbarer Nähe!“ ... Wieder einmal wird den BürgerInnen ein alter Hut als neu verkauft ... besser gesagt: angedreht. Die Roten haben mit „Bürgernähe light“ vorgelegt, nun scheinen auch die Schwarzen langsam auf Touren zu kommen ... und die sehen ihr „Heil der Bürgernähe“ im Schoß der Kommunenchefs.

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"Vorwahlkampf von SPÖ und ÖVP, und der führt in die Bundesländer. Nachdem Kanzler Kern eine solche Tour absolviert, hat jetzt die ÖVP nachgezogen und startete in Linz das Projekt "Bürgermeisterkonferenz" samt Stammtischen. Bürgermeisterkonferenzen deshalb, weil die Bürgermeister das Ohr näher am Bürger haben und z. B. Auskunft geben können, ob man das Fremdenrecht nachschärfen müsse, wie VP-Generalsekretär Amon bemerkte." (Politik inoffiziell. In: Kronenzeitung, 17. 03. 2017, S. 2)

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"Alles mir nach. Wir müssen unters Volk!"

Zur Sache selbst:
Ein mögliches Weiterkommen in der allgemein zum Scheiterhaufen politisierten Flüchtlingsfrage sehen die ÖVP-Tribunen plötzlich in einem Ideenaustausch mit unserer Bürgermeistern, weil diese "Auskunft geben können, ob man das Fremdenrecht nachschärfen müsse." ... Man muss mich schon fragen, in welcher märchenhaften Schaumschlägerwelt sich Generalsekretär Amon zu befinden glaubt. Außer Sebastian Kurz, dem niemand in Europa zu sagen braucht, wie man das Problem unkontrolliert zuströmender Massen und damit verbundenen Sozialmissbrauches anzupacken hat, habe ich, ehrlich gesagt, noch keinen heimischen Politiker am Horizont entdeckt, der mutig und heimatbewusst ein ernstzunehmendes Konzept auf den Tisch gelegt hätte. Wer von unseren Volksvertretern hat schon Beginn an eine wirklich harte Linie vertreten, die er nie verlassen musste? Und: ließ man sich denn nicht viel zu lange einlullen von Merkels krankhaft gutmenschlichem "Wir-schaffen-das-Wahn"? Natürlich sind in der Zwischenzeit Scharen von Trittbrettfahrern aller politischen Linien zu jenen übergelaufen, die auf einmal, wie vom Affen der Klugheit gebissen, von Militär, Zäunen, Grenzen, Kontrollen, Abschiebung und Missbrauch sprechen. Eh klar, weil man diese Meinung ja immer schon vertreten hat! Ein klassischer Gesinnungswandel verantwortungsloser "Fähnchen im Polit-Winde", der alle Ohnmacht unserer sogenannten "Experten" in der Volksvertretung offenbart.

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"Was wird aus unseren Kindern ... und deren Kindern?"

Das Ohr nahe am Bürger? ... oder hoffnungslos meinungslos?
Was die Flüchtlingsfrage und das Fremdenrecht betrifft, soll jeder Bürgermeister für sich selber entscheiden, ob er sich in seiner Kommunikation nach außen hin - Richtung Volk - als couragierter Meinungsbildner für zitiertes "Nachschärfen im Fremdenrecht" deklariert, oder sich lieber zu jenen gesellt, die - vorsichtshalber - einfach schweigen, um sich - vorsichtshalber - nicht die klassische "Klapper" zu verbrennen. Sind wir doch ehrlich: Ist es (auch als kleiner Gemeindechef) nicht immer schon das Einfachste gewesen, öffentlich in dererlei heißen Fragen keinerlei Stellung zu beziehen? ... damit man nicht zugeordnet werden kann? ... und dadurch auch nicht viel falsch machen kann? Scheint es vielen nicht weit angenehmer und zielführender, sich selbstschützend an der aktuellen Bundesmeinung zu orientieren und, um den "heißen Brei" herumredend, hie und da mal ein Seifenbläschen aufsteigen zu lassen? ... weil das Volk ohnehin von alleine wieder Ruhe gibt? 

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            "... aber zum Wählen brauchen wir es halt doch!"

Ich selber habe da keinerlei Problem und bekenne mich schon seit Aufkommen der neuzeitlichen "Fremdenproblematik" zu einem völlig scharfen Kurs. Ganz im Sinne eines Zeitgeistes, den es für seine Wachsamkeit zu verehren und bewundern gilt: Dr. Tassilo Wallentin.
"Wir brauchen neue, zeitgemäße Gesetze wie:
.  Kontrolle der Staatsgrenzen: Wer nach Österreich über einen  sicheren Drittstaat eingereist ist, ist dorthin zurückzuschicken.
.  Statt Geld für Asylwerber: Sachleistungen (Essen, Bett, Versorgung im Notfall).
.  Abschiebung Nicht-Asylberechtigter und krimineller Asylanten - falls nötig auf die von der UNO geschützte Insen (Australisches Modell).
Die ‚offene Tür’, so Paul Collier, liberaler Migrationsexperte der Oxford-Universität, ‚ist keine Option.’"
(Wallentin, Tassilo: Die Völkerwanderung. In: Kronenzeitung, 12. 03. 2017. S. 8)

So einfach ist die Geschichte, doch jetzt sollen Österreichs Bürgermeister in die Bresche springen. Das muss klassisch "in die Hose gehen". Ich fürchte, Amons "Bürgermeisterkonferenz" inklusive "Stammtischen" wird wohl in einer Art Kegelabend enden, bei dem man krankhaft versucht, alle Neune gemeinsam zu Boden zu bringen. Alleine "in die Vollen zu scheiben", das hat bislang nur Zukunftsdenker Sebastian Kurz getan ... und dabei erstaunlich wenig Holz stehen lassen ... trotz Sultan Erdogan ... und auch ungeachtet der weitgreifenden Trump-Hysterie!
Verdammt spät eigentlich von den Volksparteiischen, den eigenen Leuten erst jetzt den Geheimtipp von der "Bürgernähe" zu geben. Ein Teil der "volkstümlichen" Tagespresse tut dies schon sehr lange. Ihr Erfolg "rührt nicht zuletzt daher, dass die Redakteure Tag für Tag herausfinden, wo die Leute der Schuh drückt, und über diese Sorgen der Österreicher wird berichtet. Wäre für Politiker vielleicht auch empfehlenswert, immer und nicht nur vor Wahlen, die Nähe zum Bürger zu suchen ..." (Politik inoffiziell. In: Kronenzeitung, 17. 03. 2017, S. 2)

© Leroy_Skalstad - https://pixabay.com/de/menschen-völker-obdachlose-männlich-844209/© Leroy_Skalstad - https://pixabay.com/de/menschen-völker-obdachlose-männlich-844209/

"Und wer kümmert sich um mich?"

Quelle

Walter Widemair
Josef-Fräß-Ehrfeldstr. 4
9754 Steinfeld

Telefonkontakt: 0650/2044 244

E-Mail: 22011958ww@gmx.at

 

 

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