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von Walter Widemair am 28.10.2017 geschrieben
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Rede des Bundespräsidenten zum Nationalfeiertag

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Alexander Van der Bellen sprach erstmals im Staats-TV als Bundespräsident zu „seinem“ Volk ... vieles davon dürfte wohl dem Ideenhaushalt eines grüngefärbten Ansprache-Komponisten entstammen ... von anderen Erdachtes redet sich halt doch leichter ... vor allem in einem Land, das man bei € 328.188,- jährlicher "Entlohnung" eher schon als Fürstentum bezeichnen muss.

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Hier die Rede von Alexander Van der Bellen im Original:
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Meine Damen und Herren!
Heute ist Nationalfeiertag. Es ist ein besonderer Tag. Nicht nur, weil wir heute die immerwährende Neutralität Österreichs feiern. Sondern auch, weil wir uns unmittelbar nach der Wahl zum Nationalrat befinden. Mitten in einer Zeit des Umbruchs, in der sich alte Konstellationen verabschieden und neue formieren. Mitten in einer Welt, die sich täglich schneller verändert. Der heutige Nationalfeiertag ist eine wichtige Nachdenkpause für unser Land. Die Verhandlungen zur Regierungsbildung haben begonnen.
Jetzt werden Weichen für die Zukunft gestellt. Ich bin überzeugt, dass die agierenden Personen sich der Verantwortung bewusst sind, die sie in diesen Wochen in ganz besonderem Maße tragen. Ich jedenfalls werde penibel darauf achten, dass stets das Wohl Österreichs über das jeweilige Partei-Interesse gestellt wird.

Ich habe keinen Zweifel daran, dass wir Österreich in eine gute Zukunft führen, wenn wir das Miteinander nicht aus den Augen verlieren. Warum? Weil das auch in der Vergangenheit stets eine unserer größten Stärken war. Sehen Sie sich unser Land an. Es ist ein gutes Land.

Ein Land, in dem - bei aller Kritik - vieles gelingt und gelungen ist. Ein Land voller großartiger Menschen. Ein Land, in dem der Stärkere auf den Schwächeren schaut. In dem wir uns umeinander kümmern. In dem jeder nach seiner Fasson glücklich werden darf. In dem wir nicht nur für uns leben, sondern auch an die denken, die nach uns kommen.

Wir können wirklich stolz darauf sein, was wir alle gemeinsam erreicht haben. Dafür möchte ich Ihnen danken. All den Frauen und Männern. Den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, den Unternehmerinnen und Unternehmern, den Pensionistinnen und Pensionisten, den Menschen, die sich noch in Ausbildung befinden, den Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die derzeit ohne Arbeit sind, den Kindern und ihren Eltern, all den ehrenamtlich und unentgeltlich Tätigen, den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern. Den Menschen auf dem Land und denen in den Städten.

Danke Ihnen allen! Denn wir alle gemeinsam sind Österreich.

Aber der Stolz auf das Erreichte darf uns nicht träge machen. Es bedarf einer steten, behutsamen Veränderung, einer steten Überprüfung der bestehenden Verhältnisse, um das, was uns nicht mehr hilft, zu ersetzen durch das zukunftsträchtigere Neue.

Im Rahmen der Wahlen denken wir regelmäßig darüber nach, was sich ändern soll. Und dass sich jetzt etwas ändert, ändert sich, weil Sie, liebe Österreicherinnen und Österreicher, es so entschieden haben. Das ist Sinn und Schönheit unserer Demokratie.

Achtzig Prozent haben sich beteiligt an dieser Wahl, das ist ein Prozentsatz, der weltweit seinesgleichen sucht. Das zeigt, wie engagiert und interessiert Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, an der Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft sind. Auch dafür möchte ich Ihnen danken.

Das Resultat dieser Wahl zeigt einen Willen zur Veränderung. Aber es braucht eine exakte Unterscheidung zwischen den Dingen, die verändert werden müssen und den Dingen, die wir in unserem Land als immerwährend sehen:

Unsere Verfassung. Unsere Neutralität. Das Beachten der Grund-und Menschenrechte, und der Rechte der Minderheiten. Das klare Bekenntnis zu Solidarität und Empathie, sodass der Stärkere dem Schwächeren hilft. Ein klares Ja zur europäischen Zusammenarbeit.

Diese Werte stehen außer Streit. Sie sind das Fundament unserer Republik und unseres Zusammenlebens. Auf dieser Grundlage, und nur auf dieser Grundlage, sollten wir uns den Dingen widmen, die zweifellos verändert und verbessert werden müssen.

Ja, wir stehen vor großen Herausforderungen: Die Digitalisierung. Die aktuelle Migrationssituation. Und nicht zuletzt die Klimakrise.

Der zukünftigen Bundesregierung muss klar sein, dass sie spätestens zum Nationalfeiertag 2022, also in fünf Jahren, an folgenden Fragen gemessen werden wird: Werden wir ein Land sein, in dem die jungen Leute Chancen haben? Werden wir Bildung und Ausbildung soweit reformiert haben, dass Österreichs nächste Generationen nicht nur wettbewerbsfähig sind, sondern auch die notwendige Herzensbildung haben werden? Wird es eine faire Balance zwischen Wirtschafts- und Sozialpolitik geben? Wird Österreich als unser aller gemeinsames Projekt erlebt werden und die Polarisierung ein Ende genommen haben? Werden die Menschenrechte bedingungslos geachtet? Wird klar sein, dass die Heimat Österreichs Europa ist?

Zusammengefasst: Wird Österreich ein besserer Ort sein als heute?

Liebe Österreicherinnen und Österreicher!
Nach Vorliegen des endgültigen Wahlergebnisses habe ich den Vorsitzenden der stimmenstärksten Partei, ÖVP-Obmann Sebastian Kurz, mit der Regierungsbildung beauftragt. Ich habe klargestellt, dass eine Voraussetzung für die neue Regierung - im Interesse Österreichs - das unbedingte Bekenntnis zu Europa ist. Die Gespräche haben begonnen und ich hoffe, dass ein tragfähiger, vernünftiger Regierungspakt unter dem Christbaum liegen wird.

Ich wünsche uns allen einen schönen Ausklang des Nationalfeiertags. Unserer Heimat einen fruchtbaren, neuen Beginn. Und Ihnen persönlich alles Gute. Vielen

Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

© Montage Walter Widemair© Montage Walter Widemair

Sie sprechen davon, dass in unserem Land
.  der "Stärkere auf den Schwächeren schaut." Sind Sie sich eigentlich dessen bewusst, dass Ende September 2017 noch immer 374.935 Menschen in Österreich unmittelbar von der Arbeitslosigkeit betroffen sind?
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Haben Sie darüberhinaus auch realisiert, dass wir 1,5 Millionen Armuts- oder Ausgrenzungsgefährdete in Österreich haben, obwohl Reichtum in Österreich ausreichend vorhanden ist, Armut aber trotzdem weit verbreitet bleibt?
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Wann und was werden Sie unternehmen, dass die Stärkeren spürbar zu Verbesserungen für die Kleinen und Schwachen beitragen?

Und: Wann endlich, Herr BP, wird es in Österreich so etwas wie "soziale Gerechtigkeit", Gleichheit der Menschen, geben? Sie wissen doch selbst am besten, dass spätestens dann, wenn Herr Magister oder Dr. Iksübsilon mit seiner kleinen Gipshand in die völlig überfüllte Ordination kommt, ihm als erstem die Türe des Arztes geöffnet wird ... Ist das auch Ihre Vorstellung von "Gleichheit für alle"?

Weil wir gerade dabei sind:
Sie wissen doch, dass die Wartezeiten auf einen CT- oder MRT-Termin in österreichischen Kliniken teilweise mit dem Ostblock zu vergleichen sind. Ist das denn nicht unsozial und untragbar? Glauben Sie ernstlich, dass bei weiterer Duldung  all der großen und kleinen Ungerechtigkeiten "jeder nach seiner Fasson glücklich werden kann"?

Ein Weiteres:
Interessiert es die satten Verdiener der Oberschicht denn überhaupt, dass sich viele Patienten hilflos einer schweren Erkrankung ergeben müssen, nur, weil sie sich keine "bessere" Versicherung und damit die nötigen, überlebenswichtigen Medikamente nicht mehr leisten können? Werden Sie dieser eindeutigen Mehr-Klassen-Gesellschaft entschlossen entgegentreten?

Bildung und Ausbildung zu reformieren sind. Werden auch Sie den Verantwortlichen jahrzehntelang achtlos und verantwortungslos zusehen, wie ein ganzes Volk im Sog eines desolaten, völlig veralterten Bildungskonzeptes drohender Verblödung entgegentorkelt?
Zu Ihrer kurzen Info: Ein hochrangiger Bildungspolitiker in Österreich gestand mir vor ein paar Jahren in einem persönlichen Gespräch, dass es "bei uns" nicht wirklich um eine Verbesserung der Bildung geht, sondern vordergründig um politische Befindlichkeiten: Kommt ein "schwarzer" Landesschulrat in ein "rotes" Gymnasium, kann er sich mit seinen Reformvorschlägen vertschüssen. So schaut’s aus!

P.S.: Auch ich war, wenn auch nur für 2 Jahre, AHS-Lehrer: Zu meinen bedauerlichen Ungunsten ohne Parteibuch (worauf ich heute noch stolz bin!).

Herzensbildung und Menschenrechte zu achten sind. Wenn ich daran denke, auf welch undemokratische Art und Weise Sie Ihren BP-Sessel erobert haben, entdecke ich nicht mehr viel "Herzensbildung", Rückgrat und politischen Charakter. Die Frage, ob Ihr Weg zum hohen Amt nicht nahezu "linksradikal" war, müssen Sie sich selber beantworten.

Und: Ich will Sie daran erinnern, dass es neben Menschen auch noch andere Lebewesen gibt, die ein Recht auf ein würdiges Leben haben: Tiere! Ja, Sie haben richtig gelesen! Auch das gehört zur "Herzensbildung", für die gerade Sie vehement eintreten müssten ... als Hundebesitzer!

.  den unentgeltlich Tätigen, den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern zu danken ist. Erstens: Haben Sie auch einmal
... an all die entgeltlich Untätigen gedacht, an die wenig ehrwürdigen Damen und Herren Staasbürger, die bei bester Gesundheit irgendwelche körperlich-seelische Leiden erfinden bzw. vortäuschen und mit 50 oder gar 40 + in die Pension gehen, im selben Atemzug aber per Mountainbike quer durch die Berge düsen, für den Ironman trainieren und problemlos nebenbei, Zementsäcke-tragend, Hausbauen (in einem Worte "Sozialschmarotzer" in Reinkultur!) ... und "als Lohn" dafür länger eine satte Rente kassieren als sie im Leben jemals gearbeitet haben? Wann werden Sie diese Ungerechtigkeit öffentlich anprangern, streng kontrollieren und dagegen vorgehen?
... oder auch an all jene, die (unkontrolliert) "von außen" kommen und ohne einen getanen Handstreich nur Kinder zeugen müssen, um finanziell besser dazustehen, als Menschen hierzulande, die ein ganzes Leben lang geschuftet haben? Wo bleibt hier Ihre Stellungnahme? Von derart zukunftsbedrohenden Missständen hört man nicht viel Ihrerseits, oder ist es nur Ihr immer-noch-grünes-Denken, das dieses Thema für Sie nach wie vor zum Tabu macht?

Was allgemein Verantwortung und Ihren Dank gegenüber den Steuerzahlern betrifft, lasse ich gerne jemand Anderen zu Worte kommen, nämlich Herrn Josef Bauer aus St. Stefan ob Leoben: "Herr Bundespräsident, sind Sie sich Ihrer Verantwortung bewusst? Ich glaube nicht, sonst hätten Sie in Ihrer kurzen Amtszeit nicht schon so viele unverständliche Äußerungen getätigt. Dass Sie sich bei den Steuerzahlern bedanken, ehrt Sie. Es bedarf vieler fleißiger Hände, damit Ihr Lohn (24.516,10 Euro - 14-mal im Jahr) ausbezahlt werden kann." - Das freie Wort. In: Kronenzeitung, 28. 10. 2017, S. 28

.  die aktuelle Migrationssituation zu bewältigen: Wann werden Sie dafür sorgen, dass im inzwischen halb-ausländischen Wien (des SPÖ-Sauriers Häupl und Ihrer Grün-Griechin Vassilakou) die unkontrollierte Erziehung zu einer völligen Parallelgesellschaft in den Islamschulen nicht noch mehr Überhand nimmt? Wo übrigens blieb da die "stete Überprüfung der bestehenden Verhältnisse" in den Vorgängerregierungen, wer ließ all die Blindheit zu? Diesbezüglich brennt auch Ihr Dach ... vor Ihrer eigenen Haustüre! Dann, und nur dann, wenn Sie und Ihresgleichen die enorme Verantwortung wahrnehmen und der neuen Regierung rascheste Veränderungen einhämmern, hat unser Land auch für unsere Kinder und Enkel eine Zukunft ... eine wahre Chance, ein "gutes Land" für alle, und nicht nur Wirtschaftsflüchtlinge, zu sein.

Sie sehen, Herr BP, es ist nach wie vor nicht alles eine "gemähte Wiese", nur, weil man einmal von einer Union aller restlichen Parteien auf den höchsten Sessel gehievt wurde. Arbeit steht bevor, sehr sehr viel Arbeit sogar, auch für Sie, denn in der neuen Zeit, deren Uhren auch für Sie unaufhörlich ticken, werden auch Sie sich stetig ändern müssen, um nicht unter die Räder zu kommen ... so, wie Ihre ehemals hoffnungsreichen Grünen.

Ein letzter (rethorischer) Tipp:
Bitte rotten Sie 1 Wort in Ihrem Vokabular für ewige Zeiten aus: "möchten"!!!! Entweder Sie sind ehrlich entschlossen und "wollen" etwas, oder Sie lassen es einfach bleiben!

Quelle

Walter Widemair
Josef-Fräß-Ehrfeldstr. 4
9754 Steinfeld

Telefonkontakt: 0650/2044 244

E-Mail: 22011958ww@gmx.at

 

 

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